St. Magdalenen

St. Magdalenen
Mühlenstraße 23, 31134 Hildesheim


Sandra Sancelean, St. Magdalenen, 2015

Sandra Sancelean, St. Magdalenen, 2015

Am Innersteufer gründete im Jahr 1224 Bischof Konrad II. eine Klosterkirche des „Ordens der Büßenden Schwestern zur Heiligen Magdalena“ (sog. Süsternkloster). Für Frauen, die im Spätmittelalter ein geistiges Leben in Hildesheimheim führen wollten, stand nur dieses Kloster offen. Im Jahr 1294 wurde sie in ihrer heutigen Form als erstes gotisches Gebäude Hildesheims geweiht. Es handelt sich um eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche. Seine Schlichtheit und der Gesamteindruck entsprechen dem Bußcharakter des Magdalenenordens und der ersten Bauphase des 13. Jahrhunderts

Die Säkularisation erreichte die Kirche im Jahr 1810 und zwei Jahre darauf wurde da Inventar öffentlich versteigert. Der Kirchenschatz blieb den Gotteshaus hingegen erhalten. Seitdem ist die Kirche Eigentum der Klosterkammer Hannover.

Bei der Bebombung Hildesheims im März 1945 brannte der Sakralbau völlig aus und die Wiederaufbauarbeiten zogen sich bis 1961 hin.

Seit dem 1. November 2014 gehört die St. Magdalenen-Kirche zur Pfarrei St. Godehard

Besonderheiten sind der sogenannte „Elffenaltar“ von 1520 und der Bernwardschrein von 1751.

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