Kunstmuseum Celle, Scheinwerfer

2014, Celle, Kunstmuseum, Gunda Förster, Foto Kunstmuseum Celle
Am 16.11.2014, ging das Ausstellungsprojekt „Scheinwerfer“ im Kunstmuseum Celle zu Ende. In drei Sequenzen spürte es der Entwicklung der Lichtkunst in Deutschland in den letzten Jahrzehnten nach und zeigte 66 künstlerische Positionen. Zu sehen waren Arbeiten, die physikalisches Licht integrierten, die mit Lichtschein als bildnerischem oder plastischem Material arbeiteten, die mit der Geometrie des Lichts als Farb- und Formgeber spielten oder die, die Licht als Bildträger nutzten. Das Ausstellungsprojekt „Scheinwerfer“ zeigte, dass sich das Sammeln und Sortieren lohnt. Die Vielfalt der Lichtkunst-Positionen des 21. Jahrhunderts bedarf der wissenschaftlichen Untersuchung und kuratorischen Kategorisierung, um die künstlerische Auseinandersetzung mit Licht als Medium der visuellen Wahrnehmung und Licht als Medium der ephemeren Darstellung als ästhetisches Phänomen in ihrer kulturellen Dimension zu verstehen. Umso wichtiger ist es, dass es Kunst- und Kultureinrichtungen wie das Kunstmuseum Celle gibt, die sich im Dialog mit dem ästhetischen Diskurs der Gegenwart weiter entwickeln wollen. Die Vielfalt der künstlerischen Positionen ist es wert.