1200 JAHRE HILDESHEIM

Hildesheim hat touristisch viel zu bieten: Besonders berühmt ist Hildesheim für seine Kirchen, von denen der Dom und St. Michaelis ein außergewöhnliches Zeugnis von der religiösen Kunst der Romanik im Heiligen Römischen Reich ablegen. Die UNESCO würdigte dies, indem sie im Jahre 1985 die Kirche St. Michaelis und den Mariendom gemeinsam als eine Stätte in die Liste der Welterbe aufnahm. Beide Kirchen bewahren eine außergewöhnlich große Zahl an historischen Ausstattungsstücken, die einen einzigartigen Überblick über die Gestaltung einer Kirche gewähren, wie sie in romanischer Zeit üblich war. Hierzu gehören im Dom die 1015 datierte, in Bronze gegossene Bernwardtür und die Christussäule von 1020, die von der großartigen Gestaltungskraft Bischof Bernwards zeugen. Die Michaeliskirche gilt mit ihrem monumentalen Deckenbild aus dem 13. Jahrhundert, das den Stammbaum Christi zeigt, als eine der schönsten frühromanischen Kirchen Deutschlands. Als Meisterwerke kirchlicher Baukunst faszinieren die beiden Kirchen mit ihren Kunstschätzen Touristen wie Fachleute gleichermaßen. Für Aufmerksamkeit sorgt außerdem der sagenumwobene 1000-jährige Rosenstock, der an der Apsis des Domes rankt. >>

Das Hildesheimer Stadtjubiläum

Zum Stadtjubiläum ist in den letzten Jahren ein umfangreiches Programm entwickelt worden mit einer großen Vielfalt von lokalen Veranstaltungen und einigen überregionalen und internationalen Highlights – eines davon sind die LICHTUNGEN. Vom 29. Oktober bis zum 1. November verwandelt sich die Innenstadt in einen Ausstellungsparcours für Lichtkunst. >>

Ein ganzes Jahr lang erinnert, diskutiert und feiert die Welterbe-Stadt. Thematisch steht das Jubiläum im Zeichen der Zukunft des Zusammenlebens in der Stadt. Insbesondere die Leitthesen, die in den Hildesheimer Themenjahren seit 2011 entwickelt wurden, werden im Jahr 2015 zu Szenarien der Stadtentwicklung zusammengefügt. >>