Arneken Galerie

Arnekenstraße 18, 31134 Hildesheim


Almstraße-alt

arnekengalerie

c/o LICHTUNGEN
molitor&kuzmin
Catherine Balet

Die Almstraße gehört seit dem frühen Mittelalter zu den wichtigsten Handelswegen der Region. Viele Gewerbetreibende und Einzelhändler ließen sich nahe der Almstraße nieder, eröffneten Geschäfte und sorgten dafür, dass sich die Straße zu der belebten Einkaufsstraße, wie wir sie heute kennen, entwickelte. Zur Zeit der Industrialisierung fuhr sogar eine Bahn vom Hauptbahnhof in Richtung Hoher Weg.

Mit dem zweiten Weltkrieg wurde besonders das Stadtzentrum von Hildesheim nach einem Bombenangriff zerstört. Das nachfolgende Stadtbild ist sehr trostlos: Die Schienen auf der Almstraße wurden für den Abtransport der 30.000 qm Trümmerschutt allein von den eingestürzten Geschäftsgebäuden genutzt. Die Hildesheimer Bürger bemühten sich um die Rekonstruktion der Einkaufsstraße und bauten einigermaßen erhaltene Gebäude wie Ballheimer & Plaut, wo später das Modehaus Fiedler einzieht, wieder auf und andere, wie das Kaufhaus Merkur – heute Galeria Kaufhof, werden neu in das Stadtzentrum platziert. Schon bald war die Almstraße wieder der Anlaufpunkt für den Handel und das städtische Treiben. Unvorstellbar, dass noch bis Mitte der 60-er Jahre die Almstraße für den Straßenverkehr zugänglich war.

Seit 2012 wurde der Zugang an der Jacobikirche von der Almstraße zur Arnekenstraße geöffnet und die Fußgängerzone um das moderne Einkaufszentrum ‚Arneken Galerie’ erweitert.

Links

Die Almstraße vor dem zweiten Weltkrieg >>
Die Almstraße wird zur Fußgängerzone >>
Die Eröffnung der Arneken Galerie >>